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Tiere im Glück 2016

4 Sorgenkinder

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Im April machten wir Damen der Familie einen Besuch im Tierheim Quellenhof, weil wir überlegten, eine Katze (oder zwei) aufzunehmen und uns informieren wollten. Wir verliebten uns in ein Pärchen, brauchten aber für die Ãœberzeugungsarbeit zu Hause bei den restlichen Familienmitgliedern zu lange. Beim nächsten Besuch waren die beiden Katzen bereits vorreserviert. Stattdessen wurden uns Julchen, Lucy, Valentin und Valencia vorgestellt. Naja, zu Gesicht bekamen wir eigentlich nur Julchen, die drei anderen waren zu schüchtern, um sich zu zeigen.
Letztlich entschieden wir uns, alle vier zu nehmen und rechneten damit, dass Lucy ohnedies nicht lange bei uns bleiben würde.

Jetzt sind die Katzen schon vier Monate bei uns – und es sind drei ausgeprägte Schmusekatzen, den ersten Tierarztbesuch haben wir auch hinter uns. Regelmäßig bringen sie uns ihre Beute und haben mir das Mäusefangen beigebracht. Ich wusste gar nicht, wie viele verschiedene Mausarten es bei uns gibt, aber auch ein großes Heupferd und Äste werden mit viel Gemaunze angeschleppt.

Julchen ist die Chefin im Ring, die die beiden Grauen auch schon mal mit ein paar Tatzenhieben zurechtweist. Ansonsten ist sie topfit und setzt stets ihren Kopf durch, verlangt, dass verschlossene  Zimmertüren geöffnet werden. Wenn sie ein Ziel hat, erreicht sie das mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Ihre Hobbys: gestreichelt werden, auf Bett oder Sofa liegen, seit neuestem auch auf meinem Stuhl, achja und Fressen. Julchen frisst alles, aber am liebsten schleckt sie nur die Sauce oder das Gelee weg. Sie hat auch schon eine laue Sommernacht draußen verbracht, weil sie partout nicht  ins Haus wollte. Am anderen Morgen stürzte sie sich auf ihren Futternapf und dann sofort wieder raus.

Valentin ist unser vorwitziger Kater, der in warmen Sommernächten lieber draußen auf Pirsch geht als ins Haus zu kommen, um später vormittags an Julchen gekuschelt im Haus zu schlafen, nachdem er uns zum Frühstück frische Maus gebracht hat. Beim Futter aus dem Napf ist er sehr wählerisch, ganz selten hat er aber auch richtigen Heißhunger. Das gleiche gilt für Streicheleinheiten: Manchmal kann er gar nicht genug bekommen, dann wieder läuft er nach einmal Streicheln davon.

Valencia ist die kommunikativste der Katzen. Sie kümmert sich um alle. Wenn versehentlich eine Katze ein- oder ausgesperrt wurde – Valencia sorgt mit ihrem Maunzen dafür, dass wir das merken. Wenn Valentin abends nicht hereinkommt, geht sie ihn suchen. Wenn er nicht mit ihr reinkommt, kommt sie maunzend zurück. Sie legt sich immer noch in den Weg, manchmal dürfen wir sogar an ihr vorbeigehen, ohne dass sie aufspringt. Aber sie ist noch immer die empfindlichste und ängstlichste, statt auf Bett oder Sofa zu springen wie ihr Bruder oder Julchen, versteckt sie sich eher darunter oder im Schrank. Zwar lässt sie sich auch mal hochnehmen und beschmusen, aber danach verschwindet sie sofort.

Fazit: Problematisch sind die Sorgenkinder schon lange nicht mehr, sondern – wie es scheint – glückliche Freilaufkatzen und der Mittelpunkt unserer Familie.

- ein ausführlicher Bericht folgt in der diesjährigen "Tierisches"-Zeitung -

Karin H.

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